Einfach mal offline!

Einfach mal offline!

In der heutigen Zeit haben wir verlernt achtsam im Moment zu sein und vor allem auch zu bleiben. Vieles lenkt unsere Aufmerksamkeit von uns weg und in eine andere Richtung, was nicht immer gesund und förderlich für uns ist. Der Fokus sollte bei dem liegen, was wir gerade tun. Was könntest du tun, anstatt dein Smartphone in die Hand zu nehmen und die neuste und trendige App anzusehen, während du gerade auf deine Freunde wartest? Wäre es nicht schöner, erst einmal die Augen zu schließen, dich auf deinen Atem zu konzentrieren und die lebendige Freude in deinem Herzen zu spüren? Die Freude darüber, dass du so wunderbare Freunde hast und gleich ein paar schöne Stunden mit ihnen verbringen kannst? Ganz gleich was es ist, es tut dir und einem Geiste gut, dich nur auf diese eine Sache zu fokussieren. Es wird zwar immer von Multitasking gesprochen und auch, dass wir Frauen das gut können aber es bringt uns immer näher von uns weg und von dem, was wir eigentlich mal fühlen, spüren und geniessen sollten.

  • Musik hören
  • Einen Artikel in einem Magazin lesen, den du schon die ganze Zeit lesen wolltest, nur kam z.B Smartphone dein dir immer zuvor.
  • Abends gemütlich bei einer Tasse Tee und klassischer Musik auf der Couch lümmeln
  • Einen Spaziergang machen und die Natur (er-)leben
  • Deinem Haustier Zuwendung schenken
  • Schmackhaftes Essen kochen und mit allen Sinnen dieses genießen
  • Alte Fotos aus der verzierten Kiste nehmen, ansehen und in Kindheitserinnerungen schwelgen
  • Blumen pflücken, trocknen und dann in dein ganz persönliches Blumenbuch einkleben
  • Dich einfach langweilen und Sein
  • Eine Geschichte schreiben
  • Eine Petition starten, für etwas wo du mit ganzem Herzen dabei bist
  • Mit einem Freund, einer Freundin oder einem Elternteil telefonieren
  • Dich um deine Pflanzen kümmern
  • Einen Brief an einen besonderen Menschen schreiben
  • Einem ehrenamtlichen Dienst erweisen
  • Deinen Großeltern im Haushalt helfen den Frühjahrsputz zu bewältigen
  • Das Kind oder die Kinder deiner Nachbarin, deiner Freundes, deines Freundes oder von wem auch immer zum Spielen ausleihen und einfach mal nur Zeit für sie haben.
  • Dir dein neues Projekt vornehmen, welches du schon so lange angehen wolltest.
  • An deinem ersten Buch schreiben
  • Dich mit Yoga auseinander setzen und dich somit vielleicht zu einem Yogakurs anmelden.
  • In die Bücherei gehen, dir dort einen Kaffee oder Tee holen und sich in den ultragemütlichen Sessel setzen und Bücher durchblättern.

 

Bist du zu bestimmten Zeiten offline und gibt es bei dir smartphonefreie Tage? Was machst du in dieser Offlinezeit?

Lesetipp
Zehn Gedanken die dich weiterbringen

20 Gedanken zu „Einfach mal offline!

  1. Ich bin selten offline, habe aber immer am Tag einige Zeiten wo ich einiges von den Sachen die du geschrieben hast umsetze. Ich finde zur Zeit passt das online sein gut, gab und wird aber immer Zeiten geben wo es mehr in den Hintergrund tritt, einfach weil ich was anderes brauche.

    Lg aus Norwegen
    Ina

    1. Liebe Ina,
      dass kenne ich. Manchmal brauche ich auch etwas Anderes aber ich versuche auch, mir meine Auszeiten zu nehmen und das Leben zu genießen, immerhin habe ich nur eines.

      Liebste Grüße,
      Sandra.

  2. Moin,

    lustig, gestern Abend habe ich erst meine Offline Zeit gebucht – wieder eine Familienfreitzeit an unserem Herzensort Circartive Pimparello! In the middle of Nowhere ohne Handy, Radio, Fernsehen – nur Zeit für die Natur und ein cooles MIteinander!

    Liebe Grüße,
    Verena

    1. Liebe Verena,
      Glückwunsch zur Buchung. Würde ich auch gerne aber leider muss das noch warten. So ganz ohne klingt aber auch klasse und ich finde das muss auch mal sein, um sich auf das Wichtige zu konzentrieren.

      Liebste Grüße,
      Sandra.

  3. ein gutes Thema, das du in deinem Beitrag ansprichst. Obwohl ich selber total auf mein Smartphone fixiert bin, ja da muss ich ehrlich sein, finde ich es eigentlich total wichtig, dass man manchmal offline wäre. Schade, dass ich selber das so schlecht umsetzte. Die einzige Zeit, wo ich wirklich abschalten kann ist im Urlaub, wo ich sowieso kein Netz und nur schlechten Empfang habe oder wenn ich Sport mache und lediglich Musik höre. So viele tolle Dinge, die du oben erwähnst sollte ich mal wieder machen… ohne Handy!
    Als ich noch Teenager war, ging ich jeden Sommer zwei Wochen in ein Zeltlager. Da war Handy verbot, wenn man es trotzdem bei hatte, wurde es weggenommen oder man hatte früher oder später sowieso kein Akku mehr. Das war Wellnesspur für die Seele. Wir waren 24/7 draussen.. machten „Bändeli“ (Hochdeutsch vielleicht: Ketten aus Schnur?), spielten Spiele oder lagen gemütlich in der Wiese und erzählten uns Geschichten. Wie gesagt, dass war Wellnespur für die Seele!
    alles liebe, meli
    https://melslybeauty.wordpress.com/

    1. Liebe Melanie,
      ich danke dir für dein liebes Feedback. Ich erinnere mich immer an die damalige Zeit. Es gab höchstens einen Computer der sich mit Modem eingewählt hat, ein Handy, zum Beispiel das Nokia 3210 und es gab das Leben. Das Handy konnte damals Anrufe tätigen und SMS verschicken und mal ehrlich, SMS war das Highlight. Mehr ging damals nicht zu meiner Zeit. Man traf sich mit Freunden, war draußen in der Natur, am Meer und hat das Sein genossen. Bestes Beispiel: Ich mit einem Buch im Gras auf einer Decke. Wahnsinnig schön und erholsam. Wenn ich das heute tue, ist das total ungewohnt und ich würde gerne aus dieser Situation flüchten. Mein Körper reagiert da heute ganz anders drauf als damals und klar, wie soll man das als vierfache Mutter auch gewohnt sein? Für so etwas ist seltens mal Zeit. Und genau dieses Wellness pur meine ich.

      Ich wünsche dir eine ganz wunderbare handyfreie Zeit, die du für dich genießen kannst.

      Liebste Grüße,
      Sandra.

  4. ein sehr inspirierender Beitrag meine Liebe!
    es stimmt schon, dass wir in der heutigen Zeit viel zu viel Energie an die Online-Welt vergeben …

    andererseits sind auch so viele Dinge und Aktivitäten davon abhängig – ich wäre z.B. arbeitslos, wenn es die Onlinewelt nicht gäbe 😉

    aber Spaß beiseite! auch ich brauche diese Zeit ohne Internet: im Alltag finde ich sie beim Laufen … (Yoga mache ich oft noch mit YT-Videos, also auch online 😉 )
    und Zeit mit der Familie, die gibt’s nämlich auch NUR offline 🙂

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

    1. Liebe Tina,
      ich danke dir für dein liebes Feedback. Einen Beruf in der Onlinewelt zu haben ist doch wunderbar und würde ich auch gerne anstreben aber ich denke, egal wo du arbeitest. Ob nun online oder offline, muss man auch einfach einmal offline sein und das Leben genießen. Ich weiß auch, dass wenn man einen Blog hat, dass man dann den Fokus auf das Onlinesein setzt bzw. setzen muss. Wie in jedem anderen Job: Von nichts kommt nichts und da habe ich absolutes Verständnis für.

      Liebste Grüße,
      Sandra.

  5. Erwische mich oft genug dabei, nach dem Handy zu zücken, wenn mal gerade ein freier Moment da ist. Wie du völlig richtig schreibst, eigentlich gibt es viele schönere Dinge, die man statt dessen einmal machen könnte! Denke mir oft, was ich für ein Vorbild für meine Tochter bin, wenn ich zu oft am Smartphone hänge. Daher versuche ich auch bewusst, das Handy nur dann zu nehmen, wenn es unbedingt nötig ist. Und wenn man ehrlich ist, wirklich nötig ist es in den seltensten Fällen… 🙂

  6. Ich bin sehr oft nicht am Smartphone. Aufgrund der Arbeit steht es eigentlich auch immer auf Lautlos da ich nach dem Büro vergesse es wieder laut zu machen. Das ständige Plingen und Piepsen würde mich nerven. Daher vergesse ich das Handy auch sehr oft wenn ich unterwegs bin und hole es wirklich nur heraus um Fotos zu machen. Zu gewissen Gelegenheiten, wenn ich z.B. mit meinen Pferden beschäftigt bin oder wir essen gehen, nehme ich das Handy gar nicht erst mit oder lasse es im Auto. Nein, ich mag mein Handy zwar, finde die ständige Erreichbarkeit bzw. die Erwartung dieser bei anderen Leuten eher schrecklich. Wer mich kennt weiß, dass ich auch mal nicht dran gehe oder nicht sofort zurück schreibe denn mein Handy bestimmt nicht mein Leben.

  7. Zeit offline ist super wichtig und gesund 🙂 Ich bin eigentlich selten mal ganze Tage offline – aber jeden Tag nehme ich mir schon einige Zeit, in der ich das Handy zur Seite lege und z.B. meditiere oder ein Buch lese.

    Liebe Grüße
    Sarah

  8. Huhu,

    regt zum Nachdenken an, denn ich bin sooo selten mal Offline! Ich werde das mal testen und dembächst ein Tag versuchen nicht online zu gehen. Man nimmt dann ja doch alles anders wahr…

    Lg
    Steffi

  9. Ganz toller Beitrag, meine liebe!!!

    Was ich ganz gerne mache, ist an Sonntagen, das Handy von mir selbst zu verstecken. Es ist wirklich unglaublich, wie viel Zeit man auf einmal für andere Dinge hat. Wir verlieren so viel Zeit online.

    An so einem Tag fühlt man sich einfach viel entspannter :).

    <3 Sara von The Cosmopolitas

  10. So richtig offline bin ich nie. Mit meinem Handy höre ich Musik, mache Fotos, schreibe Einkaufszettel oder für den Blog. Aber ohne Internet im Wald, das geht schon, zumindest für ein paar Stunden.

  11. Ein toller Beitrag! Wir denken ja leider häufiger daran, ob wir unser Handy griffbereit haben als an andere wichtige Dinge um uns herum! Deine Tipps finde ich super 🙂

  12. Ich finde es echt zu krass, wie abhängig wir mittlerweile von unserem Smartphone und dem Internet sind… Du hast echt gute Tipps aufgeschrieben! Ich versuche, besonders bei Treffen mit Freunden das Smartphone in der Tasche zu lassen und abends eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen in den Flugmodus zu schalten und zu lesen.
    Liebe Grüße,
    Emilie
    LA MODE ET MOI

  13. Ich bin seit dem Jahrtausendwechsel sehr viel Online. 2010 kaufte ich mit mein erstes Smartphone und bin seit dem eigentlich permanent online. Ich mag es nach wie, das mir alle möglichen Informationen permanent zu Verfügung stehen. Was alledings immer mehr meine Zeit raubt sind die sozialen Medien. Immer wieder zieht es einen dahin, obwohl es eigentlich nur sehr wenig zu bieten hat. „Freunde“ beim essen zuschauen, singende Papageien und rülpsende Meerschweinchen. Toll. Dennoch fällt es einem schwer, sich dem zu entziehen. Ich hab mir zumindest vorgenommen das ganze etwas einzuschränken. Es gibt wichtigeres im Leben!

    Liebe Grüsse Nico

  14. Liebe Zeitengenossin,
    übrigens ein sehr schöner Name. Sehr schöne Tipps, sehr schade für die Leute, die die nicht sowieso schon umsetzen oder das hier nicht lesen bzw. nicht umsetzen. Ich bin kein Digital Native, das kam alles später dazu und wäre ich nicht selbständig, würde ich das Zeug höchstens dafür benutzen, um mich im „Real Life“zu verabreden. Durch die Selbstständigkeit habe ich mich damit befassen müssen und es macht mir auch großen Spaß. Aber mein Leben macht mir dann doch noch mehr Spaß, wenn ich abends meine Ruhe haben will, schaue ich kurz mal nach und lege es dann lange weg, um das zu tun, was ich mir vorgenommen hatte. Natur ist mir sehr wichtig, und rausgehen. Immer.
    Einen Kritikpunkt habe ich allerdings: Wer Haustiere hat, sollte sich IMMER mit ihren beschäftigen, sie sind kein Ablenkungsmittel vom Smartphone und auch sonst kein leichter Zeitvertreib, wenn es mal in den Kram passt. Da ist doch eine ganz andere Verantwortung dahinter.
    Liebe Grüße
    Tina von http://www.stadtkoenigin.de

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