1000 Fragen an dich selbst – Teil 1

1000 Fragen an dich selbst Inspiration & Leben Menschen Persönlichkeitsentwicklung

Tausend Fragen an mich selbst. Ich mag so etwas. Ich finde das Fragen einen immer dazu bringen, über sich selbst nachzudenken, sich selbst zu reflektieren und manches Mal auch neu kennen zu lernen. Fragen, über die man vielleicht so nie drüber nachgedacht hätte. Fragen die wir uns im Jetzt doch sowieso nie stellen weil unser Kopf doch ganz woanders ist. Manchmal in der Vergangenheit, manchmal in der Zukunft aber niemals im Jetzt. Ich finde, dass man sich mit diesen Fragen wieder zu sich selbst bringt, auch zu seiner eigenen Mitte zurück findet, vielleicht aber auch sich wieder findet. Den Menschen, den man schon längst vergessen hat im Trubel dieser Welt. Ich nehme dich also mit auf meine Reise der Antworten zu meinem inneren Kern, meinem Leben, meinem Sehen durch meine Augen. Es wird persönlich, es wird mit Sicherheit auch an der ein oder anderen Stelle witzig aber dann lass uns gemeinsam darüber lachen, schmunzeln und dankbar dafür sein, dass wir sind, wer wir sind. Liebenswerte Menschen mit Erfahrungen und dem Wissen gut so sein, so wie wir sind.

1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan?

Ich habe vor einigen Wochen angefangen mit dem Stricken von Socken. Keine so leichte Aufgabe aber eine schöne. Nun hoffentlich ich natürlich noch, dass ich diese auch zu Ende stricken werde, denn noch hängt die erste Socke für meinen Herzensmenschen auf dem Nadelspiel und staubt ein. Nicht der Sinne einer Socke, oder?

2. Mit wem verstehst du dich am besten?

Am besten verstehe ich mich mit meinen wirklich guten Freunden. Mit denen die ich schon etliche Jahre kenne oder mit denen, die ich erst seit kurzer Zeit kenne. Es sind Menschen bei denen ich mich ausweinen kann, Menschen denen ich vertraue und die mir vertrauen. Diese Menschen sind einfach immer für mich da und ich für sie. Aber nicht nur mit meinen Freunden verstehe ich mich am besten, sondern auch mit meiner Familie, meinen Kindern, meinem Mann und das ist denke ich das Wichtigste.

3. Worauf verwendest du viel Zeit?

Viel ist relativ. Ich verwende eigentlich nie viel Zeit auf Dinge, die ich gerne tue, denn die Zeit habe ich mit vier Kindern einfach nicht. Da gibt es kein beschönigen oder herausreden, dass ist einfach wie es ist. Ich habe also viel Zeit für meine Familie, meine Kinder, meine Tiere und genieße diese auch in vollen Zügen. Ich denke man kann dankbar dafür sein, wenn man Zuhause bei den Kindern sein kann und sich keine Sorgen machen muss Kinder und Arbeit unter einen Hut zu bekommen. Diese viele Zeit nehme ich mir natürlich gerne und so habe ich es mir nun eben auch ausgesucht.

4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?

Ich kann über meine Witze, noch bevor sie jemand von mir gehört hat ganz herzhaft lachen aber auch über die Witze meines Mannes. Der hat jedes Mal Ideen, dass ist einfach urkomisch.

5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?

Ich bin ein Mensch mit Gefühlen und zeige diese auch und mir ist es da egal, ob das jemand sieht den ich mag oder jemand sieht den ich mag. Wenn mir nach weinen ist, weine ich. Weinen ist für mich mittlerweile eine Stärke und keine Schwäche mehr. Ob im Endeffekt jemand versteht warum ich weine oder nicht, spielt für mich keine Rolle.

6. Woraus besteht dein Frühstück?

Schwarzbrot am liebsten schön frisch mit Mortadella und dazu frisch-knackige Gurken mit etwas Salz.

7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?

Meinen Kindern ihren Gute-Nacht-Kuss und meinem Mann auch einen.

8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter?

Das ist ehrlich gar nicht so einfach aber ein paar Dinge die sie mir damals sagte, sage ich heute ganz unbewusst zu meinen Kindern. Das sind aber keine schlimmen Dinge oder so, ganz im Gegenteil. Eher so etwas wie:“Ziehe dir mal eine Jacke an, draußen ist es ohne zu kalt.“ Mittlerweile bin ich aber so, dass wenn eines meiner Kinder keine Jacke anziehen mag, so lasse ich mein Kind seine eigenen Erfahrungen machen. Ich denke das so ein Kind lernen kann, wo seine eigenen Grenzen sind und das manches was es denkt das richtig sei, gar nicht richtig ist. Ich finde das für die Entwicklung sehr wichtig.

Ansonsten habe ich ihren Perfektionismus übernommen aber in extremer und ich musste lernen dies abzustellen, da ich sonst nicht aus meiner Erkrankung herausgekommen wäre. Perfektionismus ist für nichts gut, außer man möchte sich selbst immer und immer mehr schwächen, daher habe ich das für mich abgestellt. Ansonsten sind wir beide sehr hilfsbereit, wobei ich nicht in die Aufopferungs-Schiene gehe. Ich helfe gerne aber auch nur bis zu meinen Grenzen, nicht über sie hinaus. Zudem mache ich mir auch nicht über alles und jeden Gedanken. Das habe ich auch von meiner Mutter übernommen, zumindest erst, mittlerweile aber für mich abgestellt, da ich gemerkt habe wie sehr es einen schwächt und aus der Mitte seines eigenen Seins bringt, wenn man sich über alles und jeden Gedanken und Sorgen macht. Ich finde es gibt da einfach ein gesundes Mittelmaß. Dennoch finde ich, dass ich meiner Mutter nicht in vielen Dingen gleiche und ich ihr, auch laut ihrer Aussage als Tochter sehr viel lehre. Das freut mich natürlich sehr das zu hören.

9. Was machst du morgens als erstes?

Schnell auf die Toilette huschen, Hände waschen, dann meinen großen Sohn wecken, ihm sein Brot für die Schule machen und sein Getränk, nebenher noch zwei meiner kleinsten Söhne trösten, weil die es natürlich gar nicht gut finden das ich jetzt erst etwas Anderes machen muss und nicht für sie da bin, dann den anderen drei Kindern ihr Frühstück machen, um dann meinen Großen beim Anziehen helfen, damit er in die Schule gehen kann. Danach wird erstmal gekuschelt, Kika geschaut und langsam in den Tag gestartet, insofern das natürlich möglich ist.

10. Kannst du gut vorlesen?

Ich denke schon das ich gut vorlesen kann. In der Schule wollten immer alle das ich vorlese, meine Kinder lieben es vorgelesen zu bekommen und selbst ein sehr guter Freund sagt, dass das total toll klingt. Ich sage mal ganz selbstbewusst:“Ja!“

 

 

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